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Mythos – langsamer oder zerstörter Stoffwechsel

Mythos - langsamer oder zerstörter Stoffwechsel

Mythos – langsamer oder zerstörter Stoffwechsel – haben Sie schon mal jemanden von seinem „langsamen/zerstörten Stoffwechsel“ sprechen hören?

 

Was will die Person mit dieser Formulierung sagen?

1. Egal was ich mache, ich kann viel langsamer als andere Menschen abnehmen.

2. Egal was ich mache, ich kann nicht soviel abnehmen, wie ich möchte.

3. Egal was ich mache, nachdem ich eine Diät gemacht habe, sind die Pfunde schnell wieder da gewesen.

 

Der gemeinsame Nenner: Egal was ich mache

Der gemeinsame Nenner, der obigen Aussagen ist, daß es immer passiert und absolut nichts mit dem zu tun hat, was ich mache – es lässt sich quasi durch nichts beeinflussen, entzieht sich vollständig meiner Macht.
Glauben Sie das?
Glauben Sie das wirklich?

Hungersnot durch Krieg oder Ernteverlust

Jeder Mensch kennt Bilder von Menschen, die an Hunger leiden – während eines Krieges oder einer Hungersnot. Haben Sie jemals, zwischen all diesen ausgemergelten Körpern, einen übergewichtigen Körper gesehen?
Einen Einzigen?

Das hat es nie gegeben.

Der Körper lügt nie und zeigt immer den wahren Versorgungszustand an.

Ausnahme: Den inneren Versorgungszustand zeigt er an, denn wenn jemand z.B. einen Bandwurm in sich hat, wird er viel konsumieren, doch sein Körper wird nicht genährt, denn der Bandwurm bekommt die Nahrung – Ausnahmen bestätigen die Regel.

 

Der Körper lügt nie

Der Körper ist ehrlich, immer – er sagt immer die Wahrheit.
Der Körper lügt nie.

Und er ist die Folge meines Selbstbildes und meiner Handlungen.

Er folgt immer und wenn es ihn in den Tod führen würde.
Wenn ich ihn in den Tod führen würde.

1. Egal was ich mache, ich kann viel langsamer als andere Menschen abnehmen.
-> Ich konsumiere, mit anderen Menschen verglichen, viel mehr Kalorien, als ich denke.

2. Egal was ich mache, ich kann nicht soviel abnehmen, wie ich möchte.
-> Ich konsumiere viel mehr Kalorien, als ich denke.

3. Egal was ich mache, nachdem ich eine Diät gemacht habe, sind die Pfunde schnell wieder da gewesen.
-> Ich konsumiere, nach der Diät, viel mehr Kalorien, als ich denke.

 

Woher rührt diese Diskrepanz?

Woher kommt dieser Widerspruch – daß Menschen denken, daß sie einen außergewöhnlichen Körper haben, der ganz anders arbeitet und reagiert, der nicht so abnimmt, wie Andere?

Das Wichtigste: Sie denken es, Sie glauben es.
Und Sie betrügen sich selbst.

Die Diskrepanz entsteht allein in Ihrem Kopf, durch Ihren Selbstbetrug.

1. Lust

Die meisten Menschen lieben es, zu essen – vor allem Süss-Fettig oder Salzig-Fettig. Das ist nicht krank, das ist keine Sucht, das ist nicht aussergewöhnlich. Das sind physiologische, natürliche, körperliche Vorlieben und haben bisher das Fortbestehen unserer Gattung gesichert.

Es ist absolut natürlich, daß wir gerne essen.
Ja, es gibt auch Menschen, die nur essen, weil sie es müssen – auch das ist ok, machen auch Sie sich nicht falsch und krank dafür.

Nun stellt der Mensch irgendwann fest, daß er übergewichtig ist (nein, das nicht: daß er viel mehr konsumiert hat, als sein Körper in Energie umsetzen kann) und er will nun die Fettdepots loswerden. Er weiß meistens, daß er dafür seinen Konsum reduzieren muß – richtig, es gibt Menschen, die die Zusammenhänge nicht kennen oder nicht sehen wollen. Das bedeutet, daß er nicht mehr seine geliebten Mengen konsumieren kann.

Gefällt ihm das? Nein.
Und die Wahrscheinlichkeit, daß er nicht-bewußt doch mehr isst, als für die Reduktion gut wäre, ist sehr hoch.

Er isst weiterhin mehr, weil er Lust am Essen hat.

2. Gewohnheit

Viele Menschen bereiten ein Vielfaches der Menge zu, die sie brauchen: Nicht schlimm, ich kann später noch einen Snack haben und morgen etwas mit zur Arbeit nehmen usw..

Ebenso haben Menschen auch eine gewohnheitsmässige Füllung ihres Tellers.

Das Ergebnis ist, daß diese Mengen immer aufgegessen werden, ob der Körper das nun braucht oder nicht.
Was da ist, wird auch konsumiert.

Das gilt ebenso für den Einkauf. Es wird fast genauso eingekauft, wie bisher und man hat auch diverse Ausflüchte, warum die Schokolade etc. doch im Haus sein muß etc..

In der Regel wird alles konsumiert, was auf dem Teller ist und was es zu Hause gibt.

Die Diskrepanz entsteht allein in Ihrem Kopf, durch Ihren Selbstbetrug und Lust und Gewohnheit sind die beeinflussenden  Faktoren.

Werden Sie sich bewusst, daß Sie es in der Hand haben.

 

Exkurs: Mythos – langsamer oder zerstörter Stoffwechsel

Das alles bezieht sich auf das Thema Übergewicht und Reduktion.

Der Begriff ‚Stoffwechsel‘ wird auch in anderen Bereichen benutzt, um ganz andere Zustände (z.B Energieniveau) zu erklären – dazu in einem anderen Blogbeitrag mehr.

Ebenso zum Thema: Abnehmen und Schilddrüse

 

Fazit: Mythos – langsamer oder zerstörter Stoffwechsel

Die Wahrscheinlichkeit, daß Sie einen ’normalen Körper‘ haben, liegt bei 99%.
Es gibt keine Ursache ausserhalb von Ihnen – im Guten und im Schlechten.

Sie haben es zu verantworten

• die Zunahme

• das Nicht-Abnehmen

• das Wieder-Zunehmen (der Selbstbetrug geht weiter und zeigt sich in der Formulierung: Jo-Jo-Effekt)

Es ist nicht der langsame oder zerstörte Stoffwechsel. Es ist Ihre Lust und Ihre Gewohnheit.
Und es geht nicht um Schuld – lenken Sie nicht ab.

Erkennen Sie, was Sie tun – handeln Sie bewußter und dann können Sie es auch leichter verändern.
Es gibt keine Ursache, ausserhalb von Ihnen.

 

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Weiterlesen/Suchbegriff: Ernährung  – Verantwortung – Abnehmen – Hypnose – Erfolg

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TAGS: Abnehmen, Diät, Diskrepanz, Gewohnheit, Hungersnot, Kalorien, Konsum, Körper, Lust, Mythos, Stoffwechsel, Übergewicht, Wahrheit

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