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Heisshunger in den Griff kriegen

Schokoheisshunger

 

Guten Morgen,
immer öfter stehe ich nachts auf und habe Lust auf Schokolade und verdrücke sie auch.
Ätzend.
Abends habe ich es im Griff, aber die Nacht macht mich zum Tier.
Was können Sie mir empfehlen?!

 

 
 
1. Einkauf
2. Lust/Appetit und Selbstkontrolle
3. Nährstoffversorgung
 
 
 
Schokolade im Haus
 
Die Menschheit hatte bis ca. 1970 ein großes Thema: Überleben.
Das bedeutete, genug zu essen zu bekommen, um selbst zu leben und Nachkommen zu zeugen und diese zu ernähren.
 
Wir haben seit ca. 1970 ein anderes großes Thema: Wie überlebe ich, gesund und schlank, trotz des Nahrungsüberflusses.
Heute geht es darum, daß wir nur das Essen, was der Körper braucht. Weil es überall Essen gibt und es überall so verführerisch aussieht und riecht.
 
 
Der Überlebensmodus: Speichern 
 
Wenn wir jedoch immer weiter zugreifen, dann wäre es auch gut, wenn wir unser Beuteschema, Richtung Roubens-Frauen, ändern – und dies ebenso auf die Männer anwenden. Denn Ihr Körper ist auf Überleben eingestellt und wird alles, was gerade zuviel ist, in Form von Fett speichern.
Und es gibt keine Grenze nach oben. Die Grenze bestimmen Ihre inneren Organe, die irgendwann den Dienst versagen und Ihr Körper dann tot ist – das dauert aber und bis dahin gibt es viele schmerzhalfte und unschöne Funktionsstörungen/Symptome/Krankheiten.
 
 
Es geht also darum, häufiger Nein zu sagen
 
Somit stellt sich die Frage: Warum haben Sie Schokolade im Haus, wenn Sie wissen, daß Sie nachts Lust auf Schokolade bekommen?
 

•  Gehen Sie selbst einkaufen? Dann schreiben Sie sich einen Einkaufszettel (ohne Fett-Zucker- oder Fett-Salz-Kombinationen) und kaufen auch nur das ein, was auf Ihrem Zettel steht.

•  Geht jemand Anderes einkaufen? Dann führen Sie ein ernstes Gespräch mit der Person.
 
 
 
Nachts wach werden
 
Nun kann es immer noch passieren, daß Sie nachts wach werden.
Und Lust auf Schokolade bekommen.
Und?
 
Stellen Sie sich mal vor, Sie würden nachts wach werden und Lust auf eine Südafrika-Reise haben.
Buchen Sie dann eine Reise?
Wohl nicht.
 
Warum denken Sie dann, daß Sie nachts Schokolade essen müssen? Bloß weil Sie Lust darauf haben?
 
Nehmen Sie wahr, daß Sie Lust verspüren. Das ist ok.
 
Und stellen Sie sich dann die Frage (ruhig nackt, vor dem Spiegel): Braucht mein Körper jetzt diese Fett-Zucker-Kombination?
In der Regel sagt die Figur: Der Körper braucht gerade diese Fett-Zucker-Kombination auf gar keinen Fall.
 
Nun könnte sich auch jemand finden, der schlank ist und ‚sich das leisten kann‘.
Ich spreche nicht allein von Äusserlichkeiten. Es geht um die Fett-Zucker-Kombination und wenn ich nicht gerade ein Bauarbeiter bin und einen 8-Stunden-Arbeitstag vor mir habe und Achte gerade sein lassen könnte, dann ist die Antwort immer: Nein.
Schokolade ist zu 99 % aus Billigfett und Industriezucker hergestellt.
Das ist nichts, was Ihr Körper unbedingt haben muß.
 
Damit ist doch alles gesagt, oder?
Nein.
 
 
Der Körper teilt seine Bedürfnisse mit: Nährstoffbedarf
 
Unser Körper zeigt uns, was er braucht.
Sobald im Körper ein Nährstoff zur Neige geht, wird es uns über das, was wir als Hunger/Appetit/Lust beschreiben, mitgeteilt, daß Handlungsbedarf besteht: Füttere mich.
 
Das funktioniert jedoch nur, wenn wir bestimmte Lebensmittel kennen, die einen Bedarf decken können.
 
 
Beispiel
 
Ein Mensch, der noch nie Algen gegessen hat, wird nie Hunger/Appetit/Lust auf Algen verspüren – womit der Körper den Bedarf an Jod signalisieren würde.
Das bedeutet, daß unser Körper sehr oft Hunger signalisiert und wir nicht genau wissen, was er braucht und schwups, den Verstand einschalten (lassen), der uns nun all die Bilder von dem liefert, wovon wir tausend Mal gesagt haben: Das ist lecker.
Und das sind oft Kombinationen aus Fett und Salz (Pizza, Chips) oder Fett und Zucker (Schokolade, Eis).
Aber Fett ist selten das, was der Körper braucht – und Industriezucker genau so wenig.
Bei Salz (Natrium und Chlorid) verhält es sich anders – das sind notwendige chemische Elemente.
Nicht, daß der Körper ohne Fett und Glucose leben kann – aber bei Appetit/Lust ist es meistens etwas anderes.
 
Hunger/Appetit/Lust – Zeichen für Nährstoffbedarf

Hunger/Appetit/Lust sind also Zeichen für einen Nährstoffbedarf des Körpers und nun gilt es zu schauen: Was braucht der Körper konkret.

Ausser nachts – das würde ich mir abtrainieren.

 

 

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TAGS: Appetit, Fett, Heißhunger, Kalorien, Lust, Nährstoffmangel, Nein, Schokolade, Sucht, Süßhunger, Zucker

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